Reflexion der Widersprüche

Philosophie der Frühen Neuzeit
Samstag, 28. Februar 2026
Hedwig-Dohm-Haus, Ziegelstraße 5, Berlin

Hans Heinz Holz hebt die neue Dimension hervor, die die Philosophie mit der »Rückwendung auf das Selbstbewusstsein« in der Neuzeit bekommt, und spricht gleichzeitig vom Aufkommen einer »neuen Wissenschaftsgesinnung«. Die Zeit ist geprägt von technischen Entwicklungen vom Uhrwerk bis zum Bergbau, wissenschaftlichen Erkenntnissen in Anatomie und Physik und gesellschaftlichen Umbrüchen wie dem Ausbau des Geldwesens und des Fernhandels. So zeigt sich im Philosophieren der Frühen Neuzeit – im Besonderen bei Hobbes, Descartes und Leibniz – eine Reflexion der gesellschaftlichen und materiellen Widersprüche, die durch den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt hervorgerufen werden. Die Hans-Heinz-Holz-Tagung 2026 möchte diese Zusammenhänge beleuchten und die Philosophie der Frühen Neuzeit und insbesondere ihre Rezeption in der marxistischen Traditionslinie diskutieren.

Programm

10.10-10.15 Eröffnung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft: Hannes Fellner
10.15-11.15 Rodolfo Garau: Grossmann-Borkenau-Debatte (Arbeitstitel)
11.15-12.15 Gregorio Demarchi: Descartes´ manieristischer Ordnungsversuch: von den Gesetzen der Natur zur Mikro-Souveränität des Ichs
12.15-13.30 Mittagspause
13.30-14.30 Lena Kreymann: ›Am Anfang war …‹ - Substanz, Struktur und die Entstehung der Welt bei Leibniz
14.30-14.45 Pause
14.45-15.45 Luca Basso: Marx als Leser von Leibniz (Arbeitstitel)
15.45-16.00 Pause
16.00-17.00 Hannes Fellner: Leibniz und China
17.00-17.05 Schlusswort des Vorsitzenden der Gesellschaft

 

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