Aufhebung 15 erschienen

Aufhebung #15 erschienen

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Im ersten Aufsatz skizziert Andreas Hüllinghorst den ersten Teil eines Programms zur Verwirklichung der Philosophie. In einer Zangenbewegung sollen der Nutzen und die Zielrichtung marxistischen Philosophierens erwiesen, Ansätze zur Begründung der holzschen Widerspiegelungstheorie durch den vorwärtstreibenden Rückgang auf Marx’ Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung gezeigt werden.

Wolfgang Schmidt unternimmt den Versuch in Fortsetzung seiner bisherigen Überlegungen die Objektivität des Wissens und der Wahrheit zu begründen, indem er eine Konzeption von „der subjektiven Vermitteltheit des Objekts, oder der historischen Vermitteltheit der Objektwelt überhaupt“ entwickelt.

Gabriele Schimmenti beleuchtet in seinem Artikel „Im Anfang war die Kunst“ einen in der Forschung weitestgehend unbeleuchteten Aspekt des marxschen Fetischbegriffs: das Ästhetische. Neben der weithin historisch bedingten religionswissenschaftlichen Analogie derer Marx sich bedient, offenbare sich nach der gründlichen Lektüre noch die komplementär zu verstehende ästhetische Dimension.

Dem zu Unrecht fast vergessenen Ansatz des indischen Marxisten Debiprasad Chattopadhyaya widmet sich Andrea Schön. In einer einführenden Skizze zeichnet sie zugleich den materialistischen Ursprung der indischen Philosophie nach und schließt mit der Frage, inwiefern eine komparatistische Philosophiegeschichte Grundlage eines interkulturellen Projekts sein kann.

Renate Wahsner diskutiert Daniel Bratanovic’ Beitrag aus der letzten Aufhebung. Marc Püschel, Lena Kreymann und Daniel Queiser widmen sich in ihren Rezensionen aktueller Forschungsliteratur aus den Bereichen der Hegel- und Leibniz- Rezeption sowie der Wissenschaftstheorie.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!