Renate Wahsner

„Was die Schwierigkeit macht“ – sagt Hegel – „ist immer das Denken, weil es die in der Wirklichkeit verknüpften Momente eines Gegenstandes in ihrer Unterscheidung auseinanderhält. Es hat den Sündenfall hervorgebracht, indem der Mensch vom Baume der Erkenntnis des Guten und des Bösen gegessen, es heilt aber auch diesen Schaden.“1 Mithin können wir die Bewegung nicht denken, nicht vorstellen, nicht einmal wahrnehmen, ohne zu versimpeln, zu vergröbern, ohne das Lebendige zu zerstückeln, abzutöten, ohne das Kontinuierliche zu unterbrechen, zu zerreißen.2