Lesetipp Materialismus

Von unserem Redaktionsmitglied Martin Küpper:

Ein Buch, das sich auf Grund seines kleinen Formats auch für die Strandlektüre eignet!

Buchvorderseite

Aus dem Klappentext:

Manche Worte sind so abgedroschen, dass sie fade im Mund liegen. So dasjenige des Materialismus, das im Alltag meist nur banal gebraucht wird. Als philosophischer war dieser Begriff dagegen immer umkämpft. Dabei ging es ihm nur darum, zu klären, was Materie ist, wie sie wird und vergeht, und was daraus praktisch folgt. Dafür wurde er sinnlich, mechanisch, spekulativ, historisch und dialektisch formuliert. Er befand sich immer in Auseinandersetzung mit den Wissenschaften, den Religionen, den Philosophien und den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Gegenwart. Materialismus zu bedenken, heißt also, seine Geschichte zu verfolgen, dem Materie-Verständnis von der Antike bis in die Gegenwart nachzugehen, seine zeitgeschichtliche Verankerung sowie seine verwendeten Argumentationen nachzuzeichnen. Dabei zeigt sich, dass der Materialismus nicht nur Geburtshelfer der Philosophie in Europa war, sondern auch als historisch-dialektisch verstandener im Marxismus seine Sternstunden feierte, und noch heute hoch im Kurs gehandelt werden kann.

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