WAS SIND SPEKULATIVE SÄTZE? · 6 VORLESUNGEN MIT HANS HEINZ HOLZ

17Jun2015
Mülhauser Str. 6, 10405 Berlin

18 Uhr

Habbema

Mülhauser Str. 6, 10405 Berlin

Anlässlich des 80. Geburtstags des marxistischen Philosophen Hans Heinz Holz lud das Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar ihn ein, im Rahmen eines Fellowships Vom Denken der Welt eine Vorlesungsreihe zu halten. In den Vorlesungen stellt Hans Heinz Holz nicht nur sein philosophisches Lebenswerk vor, sondern geht zugleich anhand ausgewählter Beispiele der Philosophiegeschichte der Frage nach, ob eine materialistisch-dialektische Ontologie möglich ist und spekulativ begründet werden kann.

Da Holz krankheitsbedingt nicht mehr reisen konnte, reiste das Kolleg 2008 nach Sant‘Abbondio. Die dort aufgezeichneten sechs Vorlesungen werden nun an drei Abenden in Anwesenheit des Leiters des Kollegs Friedrich Nietzsche, Dr. Rüdiger Schmidt-Grépály, gezeigt und von der Gesellschaft für dialektische Philosophie moderiert.

Hans Heinz Holz (1927-2011) veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte und Systematik der Dialektik, zur Theorie der Kunst und zu Künstlern der Gegenwart, sowie zu Problemen der Gesellschaftswissenschaften und Politik. Er war Professor für Philosophie in Marburg 1971-78 und in Groningen/NL von 1978 bis zur Emeritierung 1997. Zudem war er Präsident und späterhin Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für dialektische Philosophie sowie gewähltes Mitglied der Leibniz-Sozietät und der World Academy of Letters. 1991 gründete er mit seiner Frau Silvia Markun die Fondazione Centro di Studi Filosofici. 1994 trat er der Deutschen Kommunistischen Partei bei und arbeitete federführend an deren Programmatik mit. Holz gab mit Domenico Losurdo die philosophische Zeitschrift Topos – Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie heraus. Die seit 2012 erscheinende Aufhebung – Zeitschrift für dialektische Philosophie versteht sich u.a. in kritischer Nachfolge der Philosophie von Hans Heinz Holz und ist ihm gewidmet.

Mittwoch · 17.6.2015 · 18 Uhr: 

3. Parmenides: Dasselbe nämlich sind Denken und Sein 

4. Cusanus: Das Ganze scheint in allen seinen Teilen wider 

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